| San
Francisco 
Unser Programm in "The City" :
(Ausgangspunkt unserer Touren war die "Market" Ecke "9th
St.")
Es geht los
Wir kamen erst am späten Nachmittag an und nutzten die verbleibende
Zeit bis zum Abend für einen Bummel über die "Market Street". Einmal hoch und
einmal runter - bemerkenswert war die Anzahl der Läden und es gibt auch einige
Kaufhäuser. Bemerkenswert war auch : schon gegen 19.oo Uhr machten die ersten Läden
dicht und spätestens um 20.oo Uhr war Feierabend ! Rund um die "Civic Center
Plaza" wimmelte es von "homeless people" und ihren Einkaufswagen. Die Leute
waren eigentlich recht harmlos, aber etwas unangenehm (Geruch) war es schon. Im Gegensatz
zur "Market" war am Abend in "Chinatown" der Teufel los. Natürlich
waren hier alle Läden offen und die angebotenen Markenartikel (Nike, Hilfinger, Uhren
...) garantiert n i c h t gefälscht oder nachgemacht. Schön war es schon ! Achtung: in
manchen Chinarestaurants kann nicht jede Bedienung Englisch und mit Plastikgeld gibt es
Probleme. Bezahlt in bar oder mit Travellers.

49ers oder SF Giants Fans sollten unbedingt in den "Candelstick
Park" fahren. Manchmal ist ein Tor offen, wir waren jedenfalls drin. Toll !!
Rundgang durch "The City"
Hierfür sollte man sich schon einen ganzen Tag Zeit nehmen: Mit der
"Cable Car" geht es von der Ecke "Powell/ Market St." zur krummen
"Lombard St." Alleine die Fahrt mit der "Cable" ist schon ein tolles
Ding. Von der "Lombard" hat man einen schönen Blick auf die Bucht und
"Alcatraz". In Richtung Bucht kommt man zum "Ghirardelli Sqr" und der
Blick auf die "Golden Gate Bridge" tut sich auf.
Über die "Cannery" gingen wir weiter
zum "Pier 39". Dort tobt das Leben und der Rummel rummelt. Ein Hauch von
Disneyland liegt in der Luft. Wer Fisch mag ist hier richtig und Seelöwen-Fans kommen auf
ihre Kosten. Am "Embarcadero" entlang gingen wir bis zur "Sansome St".
Dort bogen wir in die "Filbert" ein und stiegen 408 Stufen hinauf zum
"Telegraph Hill /Coit Tower".
Der Aufstieg durch wunderschöne Gärten ist sehr empfehlenswert, man sollte ihn (trotz
der vielen Stufen) nicht verpassen. Oben, am "Coit Tower", gibt es ein Panorama
der besten Sorte.
Über die "Montgomery/Union St." kamen wir nach "North Beach/Little
Italy". Hier sind die Laternenmasten wirklich mit grün-weiß-roten Banderolen
versehen. Witzig, witzig ! Am "Washington Sqr" geht es über die "Columbus
Ave" in Richtung "Broadway". Auf diesem Weg findet man viele nette
italienische Kneipen, Cafés und Läden. 
An der Kreuzung "Broadway/Grant Ave" gibt es einen
überragenden Blick nach "Chinatown". Zwischen der "Grant Ave" und der
"Stockton St." tobt der Chinese. Alles billig und natürlich original, vonwegen
gefälscht oder nachgemacht - Markenprodukte (echte) gibt es manchmal auch. Chinatown ist
ein echter Hit !!
Von der "Grant Ave" gibt es immer wieder mal schöne Durchblicke in den
"Financial District" zur "Transamericana" und zur "Oakland
Bridge".
Nein, wir waren nicht müde.
Durch die "Post Ave" kamen wir in die "Maiden Lane" und bestaunten die
autofreie Straße mit ihren hübschen und teueren Läden. Am Ende der "Maiden"
öffnet sich der "Union Square". Hier sind wir wieder im Einzugsbereich der
"homeless people". In den Bereich zwischen "Union Sqr" und "van
Ness Ave" sollte man nicht unbedingt gehen. Wir bogen in die "Powell St."
ein und kamen wieder auf die "Market". Die Socken qualmten, aber es war echt
toll in "The City".
Natürlich machen wir weiter
Heute war zum ersten Mal das Auto angesagt: "Scenic Drive". Die Strecke des
"Scenic Drive" zwischen der "van Ness/Market/Embarcadero" haben wir
uns gespart, da waren wir gestern zu Fuß. Dort sollte man auch nicht mit dem Auto fahren
(wg Verkehr). Wir fuhren die "van Ness" hoch und bogen in die "Bay
St." ein. Jetzt folgten wir den Schildern mit der Möwe. Ich will hier keinen
Reiseführer abschreiben, deshalb nur ein paar Tips: nach dem "Presidio"
unbedingt über den "Lincoln Blvd" in die "Long Ave/Marine Drv" fahren
und weiter bis zum "Fort Point". Hier gelangt man zu den Brückenpfeilern der
"Golden Gate" und hat - bei gutem Wetter - einen tollen Blick auf "The
City". Der Kaffee im "Cliff House" ist durchaus erschwinglich und der Blick
auf das Meer auch ganz schön. Automatenliebhaber sollten unbedingt das dortige Museum
besuchen. Im "Golden Gate Park" fanden wir es nicht so toll. Wo sind hier
eigentlich freie Parkplätze? Die Fahrt nach "Twin Peaks" ist sehr
zu empfehlen - auch bei nicht so gutem Wetter. Die Stadt liegt dem Betrachter zu Füßen.
"Golden Gate", "Ferry Building" oder "Oakland Bridge" - ohne
Nebel ist alles zu sehen.
In der "17th Street" verließen wir den "Scenic" und fuhren
in die "Castro St.". Zwischen der "17th und 19th
St." ist es entlang der "Castro" ganz schön schwul. Herrliche Straße -
herrliche Atmosphäre. Das sollte man nicht versäumen. Über die "Castro" ging
es nach Norden durch die "Divisadero St." in die "Haight St.". Hier
war zu meiner Jugendzeit (1967) der "Summer of Love". Aber an der legendären
Kreuzung "Haight/Ashbury" ist nicht mehr der "Hippie" los, leider!
Esoterikläden, Secondhand und "Hippie"läden zocken den "Althippie"
ab. Der "Summer of Love" ist hier nur noch ein Verkaufsgag - schade.
Viele Kids verwechseln hier auch "Hippie" mit "Schmuddel-Kindern" -
auch schade. Trotzdem, schaut es euch ruhig mal an.Weiter ging es zum "Alamo
Square" mit seiner Postkartenansicht. Ecke "Fulton/Steiner" gelingt bei
schönem Wetter ein Traumbild. Zur "Market" ist es jetzt nicht mehr weit.
Die Socken und die Reifen qualmten, aber es war
echt toll in "The City.
Vor dem Abschied
Leider hatten wir nicht mehr Zeit für San
Francisco. Den letzten Tag nutzten wir zum Einkaufen und zum Bummeln entlang der
"Market" und "Grant". "Chinatown" war natürlich auch noch
mal angesagt.
Auf geht es nach "Yosemite"
Tip: Unser Hotel "Ramada Civic
Center" an der "Market St." war nicht nur o.k., sondern auch alt und nobel.
Es liegt sehr zentral - können wir empfehlen. Nehmt euch warme Sachen mit. An einem Tag
hatten wir schlappe 18 C und einen kalten Wind. Mancher Chinese mag nur Bargeld oder
Travellers. Preisverhandlungen sind in einem beschränkten Umfang möglich. "Tommy´s
Sandwich" ist ein total ausgeflipptes Self-Service-Restaurant an der Ecke "van
Ness/Geary". Diese Kneipe ist vollgestopft mit Trödel und Ramsch, und es gibt -zig
Sorten Bier. Unbedingt hingehen. Das "Hardrock Café" in der "van
Ness" ist ebenfalls toll, natürlich nur für Fans. Bei den Jeansläden auf der
"Market" und bei "Fisherman`s Wharf" lohnt sich unbedingt ein
Preisvergleich. Wer später nicht durch alle Outlets des Südwestens ziehen will, der
sollte sich unbedingt hier seine Jeans kaufen. Billiger wird es kaum. Bleibt länger in
"The City" ! Wir kommen zurück !! |