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Tipps & Tricks beim Flug in die USA

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Juli 10, 2014 von USAGoWest.de

KLM Entertainment in der Economy Class

Vor dem Flug

Der Sommer steht in den Startlöchern und für einige unter Euch heißt es dann: ab in die USA. Zwar schreckt es viele von Euch ab, erst ein bis zwei Stunden in einem Zubringerflug zu verbringen und dann noch 9 bis 12 Stunden im Langstrecken-flieger. Doch wenn Ihr Eure Reise entsprechend plant und dabei unsere Tipps beherzigt, dürfte auch für Euch der Flug nicht so schlimm und anstrengend werden.

Anreise zum Flughafen

Mit dem eigenen Auto

Wenn Ihr mit dem Gedanken spielt, mit dem Auto zum Flughafen zu fahren, dann solltet Ihr bedenken, daß das Parken am Flughafen oftmals sehr teuer ist. Eine Woche Parken kosten beispielsweise am Flughafen Berlin Tegel zwischen 87 und 120 Euro. Bei einem zweiwöchigen Urlaub kommt Ihr also im Schnitt auf 150 bis 240 Euro Parkgebühren, bei drei Wochen schon auf 200 bis 360 Euro.

Alternativ kann man sich auch einen Stellplatz bei einem der zahlreichen privaten Parkplatzbetreiber sichern.

So bezahlt Ihr beispielsweise bei Airport Parking zwischen 75 und 84 Euro für zwei bzw. zwischen 85 und 94 Euro für drei Wochen Standzeit, bei McParking kostet der Stellplatz 84 bzw. 94 Euro.

Geheimtipp: noch günstiger geht es, wenn Ihr Euren Parkplatz bei Parken und Fliegen bucht und dadurch ab nur 73 Euro für zwei bzw. ab nur 82 Euro für drei Wochen Standzeit bezahlt, inklusive Shuttle-Service.

Mit dem Zug

Wenn Ihr etwas weiter weg vom Flughafen wohnt und nicht gerade einen netten Nachbarn habt, der Euch chauffiert, werdet Ihr wohl auf das Angebot der deutschen Bahn zurückgreifen, die täglich Verbindungen zu den großen Flughäfen im Programm hat.

Mögt Ihr es gerne etwas exotischer haben? Dann fahrt doch mit dem ICE, Thalys, TGV und Eurostar, den europäischen Hochgeschwindgkeitszügen, zu einem der zahlreichen internationalen Flughäfen, zu buchen über Voyages-SNCF.

Fernbus

Seit 2013 das Monopol der Deutschen Bahn für Fernverbindungen gefallen ist, haben sich zwischenzeitlich einige Anbieter etabliert. So unter anderem Flixbus, der folgende Flughäfen direkt anfährt: Bremen, Frankfurt, Frankfurt Hahn, Memmingen, München und Stuttgart.

Wie fast überall, gilt auch hier die Devise, der frühe Vogel fängt den Wurm. Sprich: je früher Ihr Euren Platz bei Flixbus buchen wollt, umso preiswerter und günstiger fahrt Ihr, zum Beispiel die Strecke Frankfurt-Berlin bereits ab 18 Euro oder Hamburg-Berlin ab 8 Euro. Das Beste: während der Fahrt im Bus habt Ihr über kostenloses WLAN Zugriff auf das Internet und bekommt kleine Snacks und Getränke zu einem deutlich niedrigeren Preis als bei der Deutschen Bahn, die sich mit dem eigenen IC Bus auf den Fernstrecken behaupten möchte.

Taxi

Daß der Transfer mit dem Taxi einer der wohl teuersten Möglichkeiten in Deutschland ist, zum Flughafen zu kommen, dürfte unbestritten sein. Hier zählt einzig die Entfernung und nicht die Strecke oder die Art des Taxis.

Einchecken am Flughafen

Am Flughafen angekommen, geht es ans Einchecken. Wichtig ist dabei, daß Ihr Euch an die jeweiligen Gewichtsvorgaben für Gepäckstücke haltet, die von den Fluggesellschaften vorgegeben werden, erst recht, wenn Ihr vorhabt, in den USA günstig Klamotten einzukaufen: pro Fluggast ist ein Gepäckstück gestattet, das das Gewicht von in der Regel 23 kg nicht überschreiten darf – Übergewicht schlägt gut und gerne mit 60 bis 70 Euro zu Buche.

Übrigens ist es Blödsinn, wenn irgendjemand behauptet, daß nach der ersten Landung das Gepäck am Band abgeholt und anschließend nach dem Zoll erneut eingecheckt werden muß. Selbstverständlich werden die Koffer gleich bis zum Zielflughafen durchgecheckt.

Eine Neuerung gibt es für elektronische Geräte im Handgepäck: aufgrund neuer Erkenntnisse zur potentiellen Bedrohung durch Bomben dürfen seit Juli 2014 in der Kabine keine Smartphones, Notebooks, Kameras, etc. mitgeführt werden, die nicht aufgeladen sind – der halb- bis ganz volle Akku soll die Funktionsfähigkeit Eurer Geräte unter Beweis stellen (Quelle: TSA).

Außerdem empfehlen wir Euch, Euch selbst nach Möglichkeit bereits vorher online einzuchecken, entweder über die Smartphone-App der gebuchten Fluggesellschaft oder über das Internet. Grund: beim Einchecken könnt Ihr, sofern Ihr nicht bereits bei der Buchung die Gelegenheit dazu hattet, einen gewünschten Sitzplatz aussuchen.

Sitzplatzwahl

Doch welchen Sitzplatz soll man nehmen, wenn es ein kurzer Zubringer- oder späterer Langstreckenflug ist. Plätze am Gang empfehlen wir Euch vor allem auf den Kurzstreckenflügen, vor allem für großgewachsene Passagiere. Denn dann müßt Ihr niemanden fragen, wenn Ihr aufstellen wollt und habt außerdem zur Seite mehr Platz, um die Füße auszustrecken.

Anders sehen die Perspektiven dann aus, wenn Ihr auf einem Langstreckenflug unterwegs seid und zwischendurch auch einmal schlafen wollt. Dann ist ein Platz am Gang wohl eher von Nachteil, da es immer wieder vorkommt, daß andere Fluggäste sich während der Zeit die Füße vertreten wollen und Euch entweder auf den Fuß treten oder zumindest mit dem Arm anrempeln.

KLM Economy ComfortWenn Ihr Vielflieger seid, könnt Ihr auf so einem Flug natürlich Eure gesammelten Meilen für ein Upgrade in eine bessere Klasse nutzen, zum Beispiel Business- oder First class. Doch nur die wenigsten sind dazu in der Lage, wir als Otto Normalver-braucher meist schon gar nicht. Und sind wir doch mal ehrlich, die zahlreichen Fluggesellschaften arbeiten im Economy-Bereich schon längst nicht mehr nach dem Prinzip “der Kunde ist König”, sondern kalkulieren natürlich mit dem Maximum an Ertrag. Dementsprechend sind auch die Sitzreihen so eng wie möglich gesetzt, so daß Menschen wie ich, die mit 1,90 Meter durchs Leben gehen, bei einem 12-Stunden Flug schon froh sein können, wenn der Vordermann etwas Rücksicht nimmt und die Lehne eben nicht bis zum Anschlag nach hinten klatscht. So ist man am Ziel nicht etwa entspannt, sondern froh, sich überhaupt endlich wieder frei bewegen zu können.

Fliegt Ihr mit mehreren Personen, solltet Ihr beim Buchen oder spätestens beim Einchecken darauf achten, daß Eure Sitze nach Möglichkeit zusammenliegen, damit Ihr Euch nicht über den ganzen Flieger verteilt. Und wer möchte schon ständig zwischen 30 Sitzreihen hin und her wandern, selbst wenn das dazu beiträgt, daß der Kreislauf in Bewegung bleibt. Auch sind die Flugzeuge je nach Größe ganz unterschiedlich bestückt: so befinden sich beispielsweise im A380 und der Boeing 787 an den Fensterreihen drei Sitze am Fenster, während es beim A-330 und A-340 nur zwei Sitzplätze sind.

Wenn Ihr unbedingt einen Fensterplatz haben wollt, solltet Ihr darauf achten, daß sich Eure Plätze nicht gerade über den Flügeln befinden. Zwar ist es bei Lang-streckenflügen – vor allem in die USA – meist ohnehin so, daß irgendwann die FlugbegleiterInnen durchgehen und die Jalousien runtermachen, damit die Fluggäste besser schlafen können. Aber wer zum Beispiel in der ersten oder letzten Zeit des Fluges gerne die Landschaft unter sich beobachtet, sollte schon versuchen, einen Fensterplatz zu bekommen.

Ich persönlich genieße jedesmal den Ausblick und finde es deswegen etwas gewöhnungsbedürftig, wenn Leute, die einen Platz am Fenster erhalten oder selbst gebucht haben, als erstes nach dem Start, ihren Bereich verdunkeln, um zu schlafen.

Temperatur im Flieger

Für den Flug liegen meist Decken und Kopfkissen auf den Plätzen aus. Vor allem die Decke empfehle ich Euch zu nutzen, da die Klimaanlage im Flugzeug nicht jedem bekommt. Die einen von Euch werden überhaupt nicht davon beeinflußt, die anderen klagen später über einen steifen Nacken oder Ihr beginnt Euren lange geplanten und wohlverdienten Urlaub erst einmal mit einer Erkältung. Daher habe ich mir angewöhnt, gerade auf den Langstrecken immer eine Sweatjacke mit Kapuze oder ein Sweatshirt mit Kapuze anzuziehen. So steckt nicht nur Euer Hals warm, sondern Euer Kopf ist allgemein besser geschützt gegen das kalte Gebläse von oben.

Zusätzlich empfehle ich Euch wärmstens, eigene Schlafmasken und Nackenkissen mitzunehmen, gegebenenfalls auch Ohrenstöpsel, um so auch während des Fluges noch etwas mehr Komfort und Bequemlichkeit zu haben und sich nicht so sehr von den umgebenden Einflüssen stören zu lassen.

Rauchen im Flieger

Wie Ihr wißt, ist das Rauchen im Flieger allgemein verboten und untersagt. Dies trifft auch auf die heute bekannten E-Zigaretten zu. Ich selbst habe damit kein Problem, da ich ohnehin nicht rauche. Doch den Rauchern unter Euch empfehle ich, einige Nikotinpflaster im Reisegepäck zu haben, um dem sich unweigerlich einstellenden Nikotinmangel und den damit verbundenen Entzugserscheinungen vorzubeugen oder diese zumindest abzuschwächen.

Und nun viel Spaß und Erholung beim Flug in die USA …

 


Bild: KLM Economy Class; Quelle: KLM.com


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